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Die "Strictly Dancehall"-Reihe von Selekta Mik aus Berlin geht in die fünfte Runde, wobei der Mix diesmal sogar auf CD erscheint. Die Vorteile gegenüber den früheren Tape-Releases liegen auf der Hand: Die darauf enthaltenen 17 Riddims können nun ohne langwieriges Hin- und Herspulen angewählt werden. Mit dabei sind u.a. der "Cure"-, "Liquid"- und "Flip"-Riddim, bei dem gleich sieben verschiedene Interpreten ihre treibenden Texte runterrasseln.
Wie bei Dancehall-Veranstaltungen üblich, werden die einzelnen Versionen nicht ausgespielt, sondern Schlag auf Schlag präsentiert. Kein Wunder also, dass Mik bei gut 78 Minuten Spielzeit trotzdem 65 Tracks untergebracht hat. Ununterbrochen schnattern dabei neben schon im Mainstream bekannten Namen wie Sean Paul oder Beenie Man auch Jungs wie Chico oder Nosliw daher, der als Einziger mit einem deutschen Text vertreten ist. Wer wissen will, wie Mik eine Party rockt, sollte die nächsten Termine des Selekta checken und/oder hier reinhören. Bestellt werden kann "Strictly Dancehall" unter eisclub.de/shop!
Text: Holger Köhler
Der sechste Teil von Selekta Mik´s Dancehall-Serie hat bisher nicht den Weg in meine Anlage gefunden, dafür der fünfte. Demnach ist die Trackauswahl nicht mehr ganz neu und es gibt zahlreiche Hits, die Anfang letzten Jahres im Club auf Rotation liefen. Inhaltlich geht es, wie zu erwarten war, hauptsächlich um Party, Frauen, Sex. Passend dazu das recht einfallslose Cover mit drei leichtbekleideten Damen, die mir ihre Kurven und weiteres präsentieren.
Wie man es von Selekta Mik gewohnt ist, mixt er geradlinig und verzichtet auf Extras. Dafür bekommt der Hörer in 80 Minuten 65 Tunes auf insgesamt 17 Riddims um die Ohren geknallt. Elephant Man bedient sich in "Approach" bei der Melodie von "England Man In New York", Wayne Wonder l”sst mit seinem bisher größtem Erfolg "No Letting Go" kurz Platz zum Durchatmen und Nosliw singt als einziger deutschsprachiger Sänger sein "Oh My Gal". Sizzla taucht leider nur zweimal auf, dafür vor allem T.O.K., Sean Paul und Lexxus. Letztlich wird einem eine gute Portion tanzbarer Dancehall geboten, ich persönlich kann mit den "Conscious & Lovers Reggae"-Tapes von Selekta Mik allerdings mehr anfangen. Wer sich für das Tape entscheided, bekommt übrigens mit "Masterpiece" und "Clappas" zwei weitere Riddims, sprich zehn Minuten mehr Spielzeit dazu.
Text: Paul Schlagk


